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Legionellen
Proben

Abdichtungstechnik














Analyse




Gesetzeslage:


Die wichtigsten Änderungen für Verbraucher und Versorger:

  • Es gibt erstmalig mit 100 Legionellen pro 100 Milliliter Trinkwasser einen technischen Maßnahmewert.
  • Es sind jährliche Untersuchung nach DVGW-Regelwerk W 551 erforderlich
  • Bei der Trinkwasserinstallation in Gebäuden wird der Einsatz von geeigneten Sicherungseinrichtungen beim Anschluss von Apparaten an die Trinkwasserinstallation oder bei der Verbindung mit Nicht-Trinkwasser-Anlagen gefordert.
  • Die Pflicht zur Veranlassung notwendiger Kontrollen und zur Meldung von Grenzwertüberschreitungen liegt beim Gebäudebetreiber. Von einer automatischen Aufforderung zur Untersuchung durch die zuständige Behörde (Gesundheitsamt) kann nicht ausgegangen werden.
  • Bei Nichtbeachtung der Dokumentations- und Anzeigepflicht und bei Nichtdurchführung der notwendigen Untersuchungen droht ein Bußgeld.
  • Sind überwachungspflichtige Anlagen die Quelle für die Verbreitung von Krankheitskeimen, droht die strafrechtliche Verfolgung, wenn die Überwachungspflicht vernachlässigt wurde.


Dies gilt für alle Anlagen mit mehr als 400 Litern Speichervolumen und/oder Leitungen mit mehr als 3 Liter Inhalt.


Anzeige beim Gesundheitsamt
:

Der Betreiber ist verpflichtet, alle Untersuchungsergebnisse unverzüglich schriftlich zu dokumentieren und sie spätestens zwei Wochen nach Abschluss der Untersuchung an das Gesundheitsamt zu schicken (§ 15 Absatz 3).
Bei Erreichen oder Überschreiten des technischen Maßnahmenwertes ist der Betreiber verpflichtet, unverzüglich dem Gesundheitsamt Meldung zu machen (Dies gilt auch für andere Untersuchungen und Anforderungen im Rahmen der Trinkwasserverordnung).
Diese Meldungen können auch durch den Probennehmer erfolgen.