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Was sind Legionellen?

Legionellen sind aerobe (auf Sauerstoff angewiesene), bewegliche Stäbchenbakterien. Es gibt mehr als 50 verschiedene Legionellenarten, von denen 17 bei Menschen zu Erkrankungen führen können. Sie verursachen die Legionärskrankheit, die erstmals 1976 bekannt wurde. Die Krankheit zeigt sich als schwere Form einer Lungenentzündung und verläuft schlimmstenfalls tödlich. Sie kann sich auch als Atemwegsinfekt (Pontiac-Fieber) mit Husten, Fieber und Muskelschmerzen festsetzen.
Als wachstumsfördernd gelten warme Temperaturen (optimal sind etwa 36 °C), Wasser-Stagnation und ein geeigneter Nährboden. Dies sind zum Beispiel Biofilme, die sich auf Ablagerungen und Sedimenten in Rohrleitungen bilden. Sie enthalten Mikroorganismen, in denen sich Legionellen vermehren können. Solche Voraussetzungen finden sich besonders in Warmwasserleitungssystemen bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C. Ab 50 °C verringert sich das Wachstum und ab über 60 °C sterben die Bakterien in der Regel ab. Besondere Gefahr geht aus von großen Warmwasseranlagen, sowie von älteren und schlecht gewarteten Systemen. Auch bei unzureichender Wasserzirkulation kann sich die Keimzahl stark erhöhen.