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Analyse




Sanierung


Schimmel sollte nur vom Fachmann bekämpft und beseitigt werden. Es gehört zu seiner Überlebensstrategie beim Entzug seiner Lebensbedingungen Millionen von Sporen an die Umgebung abzugeben um den Fortbestand zu sichern.
Der Schimmel kann bis zu 25 Millionen Sporen pro Minute oder 400.000 Sporen je Sekunde aussenden!

Die im Raum anwesenden Personen können beim Sanieren kurzzeitig sehr starke Pilzkonzentrationen einatmen, die zu gesundheitlichen Beschwerden führen können. Auch können Nachbarräume und die Umgebung dadurch in der Luft befindliche Sporen überdurchschnittlich stark belastet werden.
Auch bereits abgetötete Schimmelbestandteile können noch allergische Reaktionen hervorrufen. Eine laienhafte selbst durchgeführte Sanierung kann so zu einer weiteren, unter Umständen sogar höheren, Schimmelbelastung führen. Deshalb sollte eine Sanierung nur durch einen erfahrenen Fachmann erfolgen.
Die wichtigen Zusammenhänge der Mikrobiologie sind oft unbekannt.
Wichtig für die richtige Vorgehensweise ist das jeweilige Schadensbild genau zu analysieren und die Sanierung darauf abzustimmen.

Beim Abtöten und Entfernen des Schimmels sind die einschlägigen Arbeitssicherheits- und Umweltschutzbestimmungen zu beachten.


Erstbekämpfung

Das Behandeln des sichtbaren Myzels sollte nicht mit den in der jetzigen Zeit verstärkt angebotenen Mittel erfolgen. Diese meist auf Chlor- oder Wasserstoffbasis basierenden Mittel können bei unsachgemäßer Anwendung für den Anwender selber gesundheitsgefährdend sein. Auch können einige Materialien durch diese Produkte angegriffen werden (vor allen bei Wasserstoffperoxyd).
Essig ist zur Bekämpfung ungeeignet, da die Rückstände des organischen Essigs selbst einen Nährboden für Schimmel bieten können. Außerdem kann die Alkalität des Untergrundes das Mittel auch neutralisieren (pH-Wert).
Zum Abtöten des Schimmels sind am besten Alkohollösungen einzusetzen. Bis auf die Feuergefährlichkeit sind diese Mittel als unbedenklich anzusehen.


Behandlung (Sanierung)

Der sichtbare Schimmel muss entfernt, nicht nur desinfiziert (abgetötet) werden, denn auch abgetötet Partikel von Schimmelpilzen und Sporen behalten ihr allergenes Potenzial! Schimmelpilzschäden der Kategorie 2 und 3 sind durch Fachfirmen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen (Schwarz-Weiß-Zonentrennung, Schutzanzüge, Atemschutz usw.) durchzuführen.
Dabei muss beachtet werden, dass Schimmelsporen (relativ leicht zu bekämpfen) und bakterielle Endsporen (sehr schwer zu bekämpfen) nicht miteinander Identisch sind.