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Verkehrssicherheit

Jeder Hausbesitzer ist zur regelmäßigen Überprüfung der Verkehrssicherheit seines Daches verpflichtet !

Bundesrichter verurteilen Hausbesitzer zu mehr Sorgfalt.

Auch ein erst kürzlich saniertes Dach schützt nicht vor Regressansprüchen.
Dies Erfahrung musste ein Hausbesitzer machen, der sich gegen die Schadensforderung eines Nachbarn wehrte. Bei einem Sturm waren Dachteile seines Hauses abgelöst und in das benachbarte Gewächshaus einer Gärtnerei geschleudert worden.
Der Hausbesitzer sah keine Mitschuld seinerseits, da sein Dach erst drei Jahre zuvor umfassend saniert worden war. Ganz andere Meinung waren da die Richter des Bundesgerichtshofs.
In Ihrem Urteil (Az. VI ZR 176/92 ) kamen sie zu der Auffassung, dass jeder Bauherr eine Wartungspflicht habe. Selbst Sturmstärken von 12 bis 13 Beaufort stellen heute keinen außergewöhnlichen Witterungseinfluss mehr da.

Demnach müsse dem Bauherrn bzw. einem ihm gleichgestellten Verwalter eine Verletzung der Sorgfaltspflicht entgegen gehalten werden, wodurch er zum Schadensersatz verpflichtet sei.
Wird ein Gebäude regelmäßig - also auch in einer umfassenden Sanierung oder der Neuerrichtung - einer Prüfung unterzogen, können Schäden rechtzeitig entdeckt und beseitigt werden, bevor sie größere Ausmaße annehmen.

§ 836 BGB

Wird durch den Einsturz eines Gebäudes oder eines anderen mit einem Grundstück verbundenen Werkes oder durch die Ablösung von Teilen des Gebäudes oder des Werkes ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Besitzer des Grundstücks, sofern der Einsturz oder die Ablösung die Folge fehlerhafter Errichtung oder mangelnder Unterhaltung ist, verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstandenen Schaden zu ersetzen.

Ersatz tritt nicht ein, wenn der Besitzer zum Zwecke der Abwendung der Gefahr die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet hat.