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Was tun bei Schimmel


Was tun bei Schimmelbefall?

Vielleicht sollte man eher fragen "Was sollte man nicht tun bei Schimmelbefall?", da sich gezeigt hat, dass die Mehrheit der Betroffenen zunächst versucht sich selbst zu helfen!
Sie können auf jeden Fall vorab einige Maßnahmen treffen, um eine weitere Aus- und Verbreitung des Schimmels in Ihren Räumen einzudämmen. Regelmäßiges Lüften und Elimination von Quellen die Feuchtigkeit verursachen (z.B. Wäschetrocknen im Wohnraum, Aquarien etc.) entzieht dem Schimmel eine seiner wichtigsten Lebensgrundlagen, nämlich Wasser.


Schimmelbekämpfung durch den Fachmann


Im nächsten Schritt sollten Sie jedoch sofort einen Fachmann kontaktieren . Bitte versuchen Sie nicht dem Schimmel mit der chemischen Keule oder durch sinnloses Überstreichen Herr zu werden. Sie können damit unter Umständen das gesundheitliche Risiko von sich und Ihren Mitbewohnern erheblich steigern.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die chemischen Mittel zur Bekämpfung von Schimmel teilweise genauso oder sogar noch schlimmere allergene Wirkung haben. Außerdem bleibt auch nach einer solchen Behandlung die toxische Biomasse des toten Pilzes zurück und die schädliche Wirkung wird keineswegs minimiert.


Schimmelpilzuntersuchung durch den Fachmann


Wenn der Schimmelpilz im eigenen Wohnumfeld entdeckt wurde oder wenn unerklärliche Erkrankungen von Bewohnern auftreten, für die es auf den ersten Blick keine Erklärung gibt, kann die Schimmelpilzuntersuchung durch den Fachmann sinnvoll sein.
Schimmelpilze sind im Alltag ständig präsent. Der Mensch und die Mikroorganismen gehören zusammen und der Schimmelpilz beeinflusst das Leben der Menschen wesentlich. Inzwischen sind rund 200.000 unterschiedliche Schimmelarten bekannt, wobei die gesamte Zahl der sogenannten Fungi überhaupt auf der Welt darstellen. Von diesen gesamten Arten sind rund 400 in der Lage, im oder auf dem menschlichen Körper zu wachsen. Diese werden als Mykosen bezeichnet und stellen durch die toxischen Substanzen, die sie absondern, gesundheitliche Gefahren für den Menschen dar.


Wer untersucht die Umgebung auf Schimmelpilze?


Wenn das Haus auf Schimmelbefall untersucht werden soll, ist ein Sachverständiger der richtige Ansprechpartner. Er kann den Schimmelbefall diagnostizieren und die Schimmelproben durchführen. Aufgrund der zahlreichen Schimmelarten und auch der unterschiedlichen Herkünfte und Ursachen ist die fachmännische Beratung beim Schimmelbefall im Haus und in der Wohnung unerlässlich. Die Auswertung der Proben, die im Haus genommen werden, wird in der Regel von Biologen durchgeführt, die hierfür über die richtige Gerätschaft und die erforderliche Erfahrung verfügen. Gerade bei einem geplanten Hauskauf kann beispielsweise die Beauftragung eines Experten sinnvoll sein, der sich auf die Untersuchung auf Schimmelpilze durch Materialprobenentnahmen und die Durchführung von Raumluftmessungen sowie Ermittlung von Schimmelpilzkonzentrationen spezialisiert hat.


Die Differenzierung der Schimmelpilzarten


Für die Bewertung der Schimmelpilze im Hinblick auf die gesundheitliche Beeinträchtigung ist die Differenzierung der Schimmelpilzarten in der Umgebung von entscheidender Bedeutung. Auch der Umfang sowie die Dringlichkeit der Wohngebäudesanierung wird aufgrund dieser Ergebnisse bestimmt. Die Art des Schimmelpilzes muss schon aus dem Grund bestimmt werden, um ein sowohl toxisches oder auch infektiöses Potential auszuschließen oder nachzuweisen.
Wenn sich ein Schimmelpilz an der Wand ausbreitet, genügt es nicht, die Tapete zu entfernen und feuchte Wände eine Weile trocknen zu lassen.
Man muss vielmehr die Ursachen für die Feuchtigkeit aufspüren, um sie dauerhaft zu beseitigen.


Schimmelpilz ist ein Alarmsignal, das man ernst nehmen sollte


Auch in den nicht bewohnten Bereichen eines Hauses, wie z.B. im Keller, ist das Auftreten von Schimmel keine Tatsache, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denn wird der Feuchte nicht entgegengewirkt, können nachhaltigen Schäden am Gebäude auftreten, die den Wert deutlich mindern.
Der Experte analysiert zunächst die Bausubstanz und erstellt ein Feuchtigkeitsprofil der betroffenen Teile. Daraus kann er ersehen, um welche Art von Feuchtigkeitseintritt es sich handelt: Steigt die Feuchte aus dem Untergrund auf? Handelt es sich um Kondensationsfeuchtigkeit aufgrund mangelhafter Dämmung? Ist die Nässe infolge eines Wasserschadens aufgetreten?
Auch feinste Haarrisse in Rohren können beispielsweise über einen längeren Zeitraum feuchte Wände verursachen.


Schimmel - Eine kurze Übersicht


Der Begriff stammt aus der mikrobiologischen Praxis. Es gibt keine systematisch abgegrenzte Pilzgruppe, aber insgesamt ca. 1.000 000 Spezies, wovon ca. 200 000 biologisch erfasst sind. Etwa 400 unterschiedliche Schimmelarten wurden in Gebäuden festgestellt und 5 dieser Schimmelarten haben „hohes“ Gefährdungspotential!
Schimmelpilze zählen zu den ältesten Organismen unseres Planeten - zwischen 5 und 10% der Biomasse auf unserer Erde sind Schimmelpilze!

Schimmel! Vor allem in der kalten Jahreszeit ist Schimmelbildung in vielen Haushalten ein leidiges Problem. Schimmel kommt sogar oft dann vor, wenn nach hygienischen Gesichtspunkten eigentlich gar kein Schimmel entstehen dürfte. Hier sind häufig bauphysikalische Mängel Ursprung des Problems.
Mangelnde Sachkenntnis hat leider oft zur Folge, dass bei vielen Betroffenen nur optische Sanierungen ohne fundiertes Fachwissen und mit ungeeigneten Produkten durchgeführt werden, die nicht von langer Dauer sind.


Schimmelsanierung leicht gemacht?


Mit ein bisschen "Drübersreichen" ist es jedoch für den langfristigen und gesundheitlich vertretbaren Erfolg nicht getan. Basis für eine fachgerechte Sanierung und Schimmelbekämpfung ist zuerst einmal die fundierte Erkennung der Ursache, welche nicht durch den Laien bzw. Privatmann erfolgen kann! Erst dann kann festgelegt werden, welche Maßnahmen für eine dauerhafte Schimmelsanierung erforderlich sind.
Ebenso wichtig sind neben Ursachenerkenntnis und Schimmelsanierung auch die Sanierung der Belastung des Körpers und die Erstellung einer "Nutzungsanleitung für sanierte Räume".


Woher kommt Schimmel eigentlich?


Schimmel entsteht immer dann, wenn die für ihn nötigen Lebensbedingungen längerfristig vorhanden sind. Materialbeschaffenheit sowie Klima und Umgebung spielen hier eine wichtige Rolle. Als Hauptpunkt muss allerdings Wasser genannt werden, d.h. Kampf gegen den Schimmel ist gleichzeitig Kampf gegen Wasser bzw. Feuchtigkeit.
Feuchtigkeit in Wohnräumen kann viele unterschiedliche Ursachen haben, die meist nur durch Fachleute, lokalisiert werden können. D.h. also auch, dass zunächst die Ursachenforschung oberste Priorität hat, und nicht wie oft fälschlicherweise angenommen wird, die Bekämpfung des Schimmels durch Fungizide, oder das simple Überstreichen der Problemzonen.


Schimmelbekämpfung und die Folgen

Oftmals können die im Handel erhältlichen Mittel zur Schimmelbekämpfung sogar noch fatalere Folgen für Ihre Gesundheit haben als der Schimmel an sich. Außerdem ist nach einer Behandlung der befallenen Flächen der Schimmelpilz zunächst zwar im Wachstum gehemmt, die Sporen und Toxine, d.h. die eigentlich schädliche Biomasse, ist aber immer noch vorhanden.


Schimmelsanierung durch den Fachmann

Die einzige Möglichkeit gesundheitliche Beschwerden bei Schimmelbefall auszuschließen, ist das Hinzuziehen eines Fachmannes, der Sie zunächst berät und dann die nötigen Schritte einleiten kann.